Upravo
Ne propusti klađenje uživo. ...

Aufgrund Artikel 35 des Glücksspielgesetzes ( Amtsblatt der Republik Kroatien „Narodne novine“ Nr. 87/09, 35/13, 158/13, 41/14, 143/14, 114/22 und 72/25) und Artikel 17 der Verordnung über den Betrieb von Glücksspielen in Casinos über interaktive Onlinespiel-Vertriebskanäle (Amtsblatt „Narodne novine“ Nr. 78/10) erlässt die Handelsgesellschaft SUPER SPORT d.o.o. (=GmbH), Zagreb, Krčka 18/d, persönliche Identifikationsnummer (OIB): 48471634697, vertreten durch die Geschäftsführer Goran Đurić und Branislav Trifković (im weiteren Textverlauf kurz: Supersport) am 25. August 2025 folgende

 

ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DAS GLÜCKSSPIEL CASINO-POKER ÜBER INTERAKTIVE ONLINESPIEL-VERTRIEBSKANÄLE

(im weiteren Textverlauf kurz: Regeln)

 

I. EINLEITENDE BESTIMMUNGEN

1.      Allgemeine Bestimmungen

Artikel 1

(1)      Mit diesen Regeln werden die Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme am Glücksspiel Casino-Poker über interaktive Onlinespiel-Vertriebskanäle (im weiteren Textverlauf im Sinne dieser Regeln: Casino-Pokerspiele) bestimmt.

(2)      Diese Regeln kommen in Übereinstimmung und gemeinsam mit den Allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme an Supersport Online-Spielen (im weiteren Textverlauf: Allgemeine Bedingungen für die Online-Teilnahme) zur Anwendung.

Artikel 2

(1)      Diese Regeln stellen die ausschließliche Gesetzes- und Rechtsgrundlage für den Abschluss eines Vertrags über die Teilnahme an Casino-Pokerspielen dar und sind als solche für die Vertragsparteien verbindlich.

(2)      Der Vertrag aus Absatz 1 dieses Artikels wird zwischen Supersport (im weiteren Textverlauf auch kurz: Betreiber) und dem Teilnehmer am Glücksspiel Casino-Poker über interaktive Onlinespiel-Vertriebskanäle (im weiteren Textverlauf kurz: Spieler) abgeschlossen, unter der Voraussetzung, dass der Spieler diese Regeln und die Allgemeinen Bedingungen für die Online-Teilnahme akzeptiert und einen Tisch oder ein Turnier für das Spielen eines Casino-Pokerspiels wählt, womit der Spieler gleichzeitig bestätigt, dass ihm die Spielweise und die Einzelheiten und Regeln des Spiels vollständig bekannt sind.

(3)      Diese Regeln sind für die Vertragsparteien verbindlich, wobei der Spieler mit dem Abschluss des Vertrags aus den obigen Absätzen dieses Artikels deren Gültigkeit anerkennt und bestätigt, dass er diese gelesen und verstanden hat und sie vollständig akzeptiert.

2.      Haftung für die Gewinnauszahlung

Artikel 3

Für die Gewinnauszahlung an die Spieler haftet der Betreiber mit seinem gesamten Vermögen, sofern die in diesen Regeln bestimmten Bedingungen erfüllt sind.

3.      Einzahlungen für Casino-Pokerspiele

Artikel 4

(1)      Einzahlungen für Casino-Pokerspiele werden über das Internet entgegengenommen, auf der Internetseite des Betreibers, wo der Spieler die Spiele in Interaktion mit dem Online-System des Betreibers spielen kann.

(2)      Eine einmal getätigte Einzahlung kann nicht rückgängig gemacht werden.

4.      Spielverbot für Personen unter 18 Jahren

Artikel 5

Personen unter 18 Jahren ist die Teilnahme an Casino-Pokerspielen über interaktive Onlinespiel-Vertriebskanäle untersagt.

Artikel 6

(1)      Poker ist ein Kartenspiel, bei dem Spieler an Spieltischen gegeneinander spielen. Sämtliche Casino-Pokerspiele werden in Euro (EUR) gespielt. Diese Regeln stehen im Einklang mit den internationalen Spielregeln und werden bei sämtlichen Casino-Pokerspielen angewendet.

(2)      Für jedes einzelne Casino-Pokerspiel kann dem Spieler die Auswahl zwischen einem echten Gewinnspiel und einem Probespiel (Demospiel) angeboten werden. Beim Gewinnspiel kann der Spieler einen Gewinn erzielen, während er diesen Gewinn im Probespiel nicht erzielt. Das Probespiel gilt nicht als Teilnahme am jeweiligen Casino-Pokerspiel.


 

(3)      Zu den Casino-Pokerspielen stehen Informationen zur Verfügung, die eine Beschreibung des Spiels, eine Spielanleitung und sonstige Einzelheiten im Zusammenhang mit dem betreffenden Spiel bieten.

5.      Spieleinsätze für Casino-Pokerspiele

Artikel 7

(1)      Die Einsatzspanne für die Teilnahme am Casino-Pokerspiel wird vom Betreiber bestimmt. Der Spieler wählt den Einsatz für das jeweilige Spiel innerhalb der angebotenen Einsatzspanne.

(2)      Der Spieleinsatz für das jeweilige Spiel kann durch Setzen von Jetons der angegebenen Nennwerte getätigt werden.

6.      Anspruch auf den Gewinn und die Gewinnauszahlung

Artikel 8

(1)      Der vom Spieler beim Casino-Pokerspiel erzielte Gewinn wird seinem virtuellen Konto (I-Konto) gutgeschrieben.

(2)      Sollte es zu einer technischen Störung des Systems kommen, werden sämtliche Ein- und Auszahlungen, die sich auf die laufenden Spiele beziehen, gelöscht.

(3)      Bei Gewinnen, die als Folge einer technischen Störung des Systems erzielt wurden, behält sich der Betreiber das Recht vor, selbige nicht auszuzahlen und dem Spieler die Spieleinsätze rückzuerstatten.

(4)      Der Betreiber übernimmt keine Haftung für jeglichen Verlust oder Schaden, der dem Spieler infolge einer Störung des Systems, der Kommunikation oder der Ausrüstung entstanden ist, und der außerhalb der Kontrolle Betreibers liegt (Höhere Gewalt).

II. GRUNDREGELN DES TEXAS HOLD'EM POKER

1.      Spieler

Artikel 9

Am selben Tisch können 2 bis 9 Spieler sitzen und spielen, abhängig von den jeweiligen Tischregeln.


 

2.      Der Kartengeber (Dealer)

Artikel 10

Der Kartengeber wird durch eine besondere Position markiert („Dealer Button“). Die Rolle des Kartengebers unter den Spielern wechselt nach jeder Runde im Uhrzeigersinn.

3.      Pflichteinsätze (Blinds )

Artikel 11

(1)      Gespielt wird mit zwei Pflichteinsätzen in jeder Runde, die als kleines und großes Blind (engl. „Small Blind“ und „Big Blind“) bezeichnet werden. Diese müssen vor dem Austeilen der Karten gemacht werden, und zwar nach dem Sitzplatz der Spieler am Tisch. Der erste links vom Dealer sitzende Spieler setzt das Small Blind, der links von ihm sitzende Spieler das Big Blind.

(2)      Die Blinds gelten als „Live“ Einsätze. Wer ein Blind setzt, muss lediglich die Differenz, falls vorhanden, zwischen dem Blind und dem gegenwärtigen Einsatz entrichten. Die Spieler an den Blind Positionen können passen, mitgehen, checken oder den Einsatz erhöhen.

4.      Austeilen der Karten

Artikel 12

Jeder Spieler erhält 2 Karten mit Bild nach unten, die nur für ihn sichtbar sind. Dies sind die „Startkarten“. Danach werden noch 5 Gemeinschaftskarten ausgeteilt, und zwar so, dass zunächst 3 Karten aufgedeckt und für alle sichtbar auf den Tisch gelegt werden. Diese Karten werden als Flop (engl. „Flop“) bezeichnet. Danach wird eine neue, vierte Karte aufgedeckt, der „Turn“ oder „Fourth Street“, und schließlich die letzte Gemeinschaftskarte, der „River“ oder „Fifth Street“.

5.      Setzrunden

Artikel 13

Es gibt vier Setzrunden. Die erste Setzrunde beginnt, nachdem alle Spieler ihre 2 Karten erhalten haben. Danach spielt der Spieler links vom Big Blind als erster. In allen folgenden Setzrunden ist der erste aktive Spieler links vom Kartengeber als erster am Zug.

6.      Aufdecken der Karten (Showdown) und Ermittlung des Gewinners der Hand

Artikel 14

(1)      Nach der letzten Setzrunde und nachdem alle Karten ausgeteilt wurden, wird der Gewinner durch das Aufdecken der Karten ermittelt. Der Gewinner ist derjenige Spieler mit der stärksten Hand, die sich aus 5 Karten zusammensetzt, und die eine Kombination der beiden Startkarten und der 5 Gemeinschaftskarten darstellt. Die Hand mit den stärksten 5 Karten gewinnt den Pot. Haben zwei oder mehr Spieler eine gleichwertige Hand (die auch die stärkste am Tisch ist), wird der Pot unter ihnen aufgeteilt.

(2)      Im Falle eines Einsatzes in der „River“ Runde zeigt der Spieler, der zuletzt gesetzt oder erhöht hat, sein Blatt zuerst. Falls keine Einsätze gemacht wurden, zeigt der links vom Dealer sitzende aktive Spieler sein Blatt zuerst.

7.      Rangfolge der Pokerhände

Artikel 15

(1)      Die gewinnende Pokerhand ist die höchste aus fünf Karten zusammengesetzte Poker-Kombination. Asse sind die stärksten Karten, außer in der Straße A-2-3-4-5, in der das Ass als 1 zählt.

(2)      Wenn zwei oder mehr Spieler eine Hand gleichen Ranges haben, gewinnt der Spieler mit der stärkeren Kombination.

(3)      Sind die Pokerhände auch weiterhin gleichwertig, entscheidet der Kicker (engl. „Kicker“ – die stärkste entscheidende Nebenkarte, die der Spieler in der Hand hält) über den Gewinner.

Beispiel:

Q-Q-Q-6-6

schlägt

Q-Q-Q-5-5

Kh-7h-5h-3h-2h

schlägt

Qh-Jh-7h-5h-2h

A-A-K-T-6

schlägt

A-A-Q-J-5

J-J-J-A-Q

schlägt

J-J-J-A-9

 

(4)      Bei einer Gewinnverteilung und einer ungeraden Zahl von Jetons (1 Cent) geht der ungerade Jeton an den gewinnenden Spieler links vom Kartengeber.


 

8.      Buy-in:

Artikel 16

Das Texas Hold'Em Pokerspiel des Betreibers wird mit Tischgeld gespielt, das in Jetons angezeigt wird. Dies bedeutet, dass nur mit jenen Jetons gespielt wird, die der Spieler vor sich auf dem Tisch liegen hat. Will ein Spieler an einer Partie teilnehmen, muss er einen gewissen Mindestbetrag für den Einstieg in die Partie einzahlen (engl. „Min Buy-in“), und an Tischen mit No-Limit und Pot-Limit Spielen besteht auch ein Maximalbetrag für den Einstieg (engl. „Max Buy-in“).

Beispiel:

HÖHE des „Big Blind“ AUF DEM TISCH: 1

MIN BUY-IN: 50 x „Big Blind“

MAX BUY-IN: 100 x „Big Blind“

9.      Neuer Spieler

Artikel 17

Ein neuer Spieler, der in das Spiel einsteigen möchte, muss warten, bis er an den Sitzplatz des Big Blind kommt; von einem anderen Sitzplatz aus kann er das Spiel nur dann sofort beginnen, wenn er sofort den Betrag des Big Blind setzt.

10. Ausgelassene Blinds

Artikel 18

Ein Spieler, der das Big Blind ausgelassen hat, kann nur in das Spiel zurückkehren, indem er die Position des Big Blind abwartet oder sofort den Wert des Big Blind (Live Einsatz) in den Pot gibt.

11. All-in

Artikel 19

Ein Spieler, der alle seine Jetons in den Pot gegeben hat, geht „All-in“, was bedeutet, dass er bis zum Aufdecken der Karten im Spiel bleibt. Der betreffende Spieler kann nur so viele Jetons von jedem Spieler gewinnen, wie viele er selbst in den Pot gegeben hat. Falls die übrigen Spieler weitere Jetons setzen, so gehen diese Einsätze in einen Sidepot. Wenn mehrere Spieler All-in gehen, kann es auch mehrere Sidepots geben.

III. GRUNDREGELN DES OMAHA POKER

1.     Spieler

Artikel 20

Am selben Tisch können 2 bis 6 Spieler sitzen und spielen, abhängig von den jeweiligen Tischregeln.

2.       Der Kartengeber (Dealer)

Artikel 21

Der Kartengeber wird durch eine besondere Position markiert („Dealer Button“). Die Rolle des Kartengebers unter den Spielern wechselt nach jeder Runde im Uhrzeigersinn.

3.       Pflichteinsätze (Blinds)

Artikel 22

(1)      Gespielt wird mit zwei Pflichteinsätzen in jeder Runde, die als kleines und großes Blind (engl. „Small Blind“ und „Big Blind“) bezeichnet werden. Diese müssen vor dem Austeilen der Karten gemacht werden, und zwar nach dem Sitzplatz der Spieler am Tisch. Der erste links vom Dealer sitzende Spieler setzt das Small Blind, der links von ihm sitzende Spieler das Big Blind.

(2)      Die Blinds gelten als „Live“ Einsätze. Wer ein Blind setzt, muss lediglich die Differenz, falls vorhanden, zwischen dem Blind und dem gegenwärtigen Einsatz entrichten. Die Spieler an den Blind Positionen können passen, mitgehen, checken oder den Einsatz erhöhen.

4.        Austeilen der Karten

Artikel 23

Jeder Spieler erhält 4 Karten mit Bild nach unten, die nur für ihn sichtbar sind. Dies sind die „Startkarten“. Danach werden noch 5 Gemeinschaftskarten ausgeteilt, und zwar so, dass zunächst 3 Karten aufgedeckt und für alle sichtbar auf den Tisch gelegt werden. Diese Karten werden als Flop (engl. „Flop“) bezeichnet. Danach wird eine neue, vierte Karte aufgedeckt, der „Turn“ oder „Fourth Street“, und schließlich die letzte Karte, der „River“ oder „Fifth Street“.

5.        Setzrunden

Artikel 24

Es gibt vier Setzrunden. Die erste Setzrunde beginnt, nachdem alle Spieler ihre 4 Karten erhalten haben. Danach spielt der Spieler links vom Big Blind als erster. In allen folgenden Setzrunden ist der erste aktive Spieler links vom Kartengeber als erster am Zug.

6.       Aufdecken der Karten (Showdown) und Ermittlung des Gewinners der Hand

Artikel 25

(1)      Nach der letzten Setzrunde und nachdem alle Karten ausgeteilt wurden, wird der Gewinner durch das Aufdecken der Karten ermittelt. Der Spieler muss genau zwei seiner Handkarten und drei Gemeinschaftskarten verwenden, um eine 5-Karten-Hand zu bilden.

(2)      Im Falle eines Einsatzes in der „River“ Runde zeigt der Spieler, der zuletzt gesetzt oder erhöht hat, sein Blatt zuerst. Falls keine Einsätze gemacht wurden, zeigt der links vom Dealer sitzende aktive Spieler sein Blatt zuerst.

7.       Rangfolge der Pokerhände

Artikel 26

(1)            Die gewinnende Pokerhand ist die höchste aus fünf Karten zusammengesetzte Poker-Kombination, bei der genau zwei Handkarten und genau drei Gemeinschaftskarten verwendet werden.

Startkarten

Gemeinschafts-karten

 

Startkarten

Gemeinschafts-karten

Qh - Jh -5s-6s

Kh - 9h -2h- 3h -5d

schlägt

Ah- 3d - 3s -Kc

Kh - 9h -2h- 3h -5d

T -2-3- 8

6 - 7 - 8- 9 -T

schlägt

J- K - A -2

6-7- 8 - 9 - T

 

(2)            Wenn zwei oder mehr Spieler eine Hand gleichen Ranges haben, gewinnt der Spieler mit der stärkeren Kombination.

(3)            Sind die Pokerhände auch weiterhin gleichwertig, entscheidet der Kicker (die stärkste entscheidende Nebenkarte, die der Spieler in der Hand hält) über den Gewinner.

Beispiel:

Q-Q-Q-6-6

schlägt

Q-Q-Q-5-5

Kh-7h-5h-3h-2h

schlägt

Qh-Jh-5h-3h-2h

A-A-K-T-6

schlägt

A-A-Q-J-5

J-J-J-A-Q

schlägt

J-J-J-A-9

 

(4)            Bei einer Gewinnverteilung und einer ungeraden Zahl von Jetons (1 Cent) geht der ungerade Jeton an den gewinnenden Spieler links vom Kartengeber.

8.      Buy-in

Artikel 27

Die Omaha-Pokerspiele des Betreibers werden mit Tischgeld gespielt, das in Jetons angezeigt wird. Dies bedeutet, dass nur mit jenen Jetons gespielt wird, die der Spieler vor sich auf dem Tisch liegen hat. Will ein Spieler an einer Partie teilnehmen, muss er einen gewissen Mindestbetrag für den Einstieg in die Partie einzahlen (engl. „Min Buy-in“), und an Tischen mit No-Limit und Pot-Limit Spielen besteht auch ein Maximalbetrag für den Einstieg (engl. „Max Buy-in“).

Beispiel:

HÖHE des „Big Blind“ AUF DEM TISCH: 1

MIN BUY-IN: 50 x „Big Blind“

MAX BUY-IN: 100 x „Big Blind“

9.        Neuer Spieler

Artikel 28

Ein neuer Spieler, der in das Spiel einsteigen möchte, muss warten, bis er an den Sitzplatz des Big Blind kommt; von einem anderen Sitzplatz aus kann er das Spiel nur dann sofort beginnen, wenn er sofort den Betrag des Big Blind setzt.

10.    Ausgelassene Blinds

Artikel 29

Ein Spieler, der das Big Blind ausgelassen hat, kann nur in das Spiel zurückkehren, indem er die Position des Big Blind abwartet oder sofort den Wert des Big Blind (Live Einsatz) in den Pot gibt.

11.    All-in

Artikel 30

Ein Spieler, der alle seine Jetons in den Pot gegeben hat, geht „All-in“, was bedeutet, dass er bis zum Aufdecken der Karten im Spiel bleibt. Der betreffende Spieler kann nur so viele Jetons von jedem Spieler gewinnen, wie viele er selbst in den Pot gegeben hat. Falls die übrigen Spieler weitere Jetons setzen, so gehen diese Einsätze in einen Sidepot. Wenn mehrere Spieler All-in gehen, kann es auf diese Weise auch mehrere Sidepots geben.

IV. GRUNDREGELN DES 6+ HOLD′EM (SHORT DECK) POKER

1.      Spieler

Artikel 31

Am selben Tisch können 2 bis 6 Spieler sitzen und spielen, abhängig von den jeweiligen Tischregeln.

2.      Der Kartengeber (Dealer)

Artikel 32

Der Kartengeber wird durch eine besondere Position markiert („Dealer Button“). Die Rolle des Kartengebers unter den Spielern wechselt nach jeder Runde im Uhrzeigersinn.

3.      Pflichteinsätze (Ante)

Artikel 33

(1)      Beim 6+ Hold'em (Short Deck) Poker wird eine Setzstruktur verwendet, bei der alle Spieler ein „Ante“ zahlen und der Spieler an der Position des Kartengebers (Button) einen zusätzlichen Pflichteinsatz, das sogenannte „Button Ante“, zahlt.

(2)      Das Ante muss vor dem Austeilen der Karten gezahlt werden. Button-Einsätze gelten als „Live“ Einsätze. In der ersten Setzrunde ist der Spieler links vom Button als erster am Zug. Im weiteren Spielverlauf können alle Spieler passen, mitgehen oder den Einsatz erhöhen.

4.      Austeilen der Karten

Artikel 34

Jeder Spieler erhält 2 Karten mit Bild nach unten, die nur für ihn sichtbar sind. Dies sind die „Startkarten“. Danach werden noch 5 Gemeinschaftskarten ausgeteilt, und zwar so, dass zunächst 3 Karten aufgedeckt und für alle sichtbar auf den Tisch gelegt werden. Diese Karten werden als Flop (engl. „Flop“) bezeichnet. Danach wird die vierte Karte, der „Turn“ oder „Fourth Street“, aufgedeckt und schließlich die fünfte Karte, der „River“ oder „Fifth Street“.

5.      Setzrunden

Artikel 35

Es gibt vier Setzrunden. Die erste Setzrunde beginnt, nachdem alle Spieler ihre Startkarten erhalten haben. Der Spieler links vom Button ist als erster am Zug. In allen folgenden Setzrunden ist der erste aktive Spieler links vom Kartengeber als erster am Zug.

6.       Aufdecken der Karten (Showdown) und Ermittlung des Gewinners der Hand

Artikel 36

(1)       Nach der letzten Setzrunde und nachdem alle Karten ausgeteilt wurden, wird der Gewinner durch das Aufdecken der Karten ermittelt. Der Gewinner ist derjenige Spieler mit der stärksten Hand, die sich aus 5 Karten zusammensetzt, und die eine beliebige Kombination seiner beiden Startkarten und der 5 Gemeinschaftskarten darstellt. Die Hand mit den stärksten 5 Karten gewinnt den Pot. Haben zwei oder mehr Spieler eine gleichwertige Hand (die auch die stärkste am Tisch ist), wird der Pot unter ihnen aufgeteilt.

(2)       Im Falle eines Einsatzes in der „River“ Runde zeigt der Spieler, der zuletzt gesetzt oder erhöht hat, sein Blatt zuerst. Falls keine Einsätze gemacht wurden, zeigt der links vom Dealer sitzende aktive Spieler sein Blatt zuerst.

7.       Rangfolge der Pokerhände

Artikel 37

(1)      Beim 6+ Hold'em (Short Deck) Poker wird ein Kartenspiel mit 36 Karten (Karten von 6 bis A) verwendet. Die Karten 2 bis 5 werden entfernt. Die Handrangfolge unterscheidet sich aufgrund unterschiedlicher Wahrscheinlichkeiten vom Standard-Texas Hold'em.

(2)      Die Karte A kann in der Straße als niedrigste (Low) oder höchste (High) Karte verwendet werde.

Beispiele einer Straße beim 6+ Hold'em:

·            A-6-7-8-9 (niedrigste mögliche Straße)

·            10-J-Q-K-A (höchste mögliche Straße)

(3)      Handrangfolge von der stärksten bis zur schwächsten Hand:

1. Royal Flush

2. Straight Flush

3. Poker (Four of a Kind)

4. Farbe (Flush)

5. Full House

6. Straße (Straight)

7. Drilling (Three of a Kind)

8. Zwei Paare (Two Pair)

9. Ein Paar (One Pair)

10. Hohe Karte (High Card)

Beim 6+ Hold'em (Short Deck) Poker schlägt eine Farbe (Flush) ein Full House, da es schwieriger ist, mit weniger Karten im Kartenspiel einen Flush zu erzielen.

(4)      Wenn zwei oder mehr Spieler eine Hand gleichen Ranges haben, gewinnt der Spieler mit der stärkeren Kombination.

(5)      Sind die Pokerhände auch weiterhin gleichwertig, entscheidet der Kicker (die stärkste entscheidende Nebenkarte, die der Spieler in der Hand hält) über den Gewinner.

(6)      Bei einer Gewinnverteilung und einer ungeraden Zahl von Jetons (1 Cent) geht der ungerade Jeton an den gewinnenden Spieler links vom Kartengeber.

8.      Buy-in

Artikel 38

Die 6+ Hold'em-Spiele des Betreibers werden mit Tischgeld gespielt, das in Jetons angezeigt wird. Dies bedeutet, dass nur mit jenen Jetons gespielt wird, die der Spieler vor sich auf dem Tisch liegen hat. Will ein Spieler an einer Partie teilnehmen, muss er einen gewissen Mindestbetrag für den Einstieg in die Partie einzahlen (engl. „Min Buy-in“), und an Tischen mit No-Limit und Pot-Limit Spielen besteht auch ein Maximalbetrag für den Einstieg (engl. „Max Buy-in“).

Beispiel:

HÖHE DES ANTE AUF DEM TISCH: 1

MIN BUY-IN: 50 x ANTE

MAX BUY-IN: 200 x ANTE

9.      Neuer Spieler

Artikel 39

Ein neuer Spieler, der in das Spiel einsteigen möchte, muss sofort das Ante und, falls er sich an der Button-Position befindet, zusätzlich einen Pflichteinsatz, das Button-Ante, setzen.

10. Ausgelassene Einsätze

Artikel 40

Ein Spieler, der das Ante oder Button Ante ausgelassen hat, kann nur in das Spiel zurückkehren, wenn er die ausgelassenen Pflichteinsätze in den Pot gibt.

11. All-in

Artikel 41

Ein Spieler, der alle seine Jetons in den Pot gegeben hat, geht „All-in“, was bedeutet, dass er bis zum Aufdecken der Karten im Spiel bleibt. Der betreffende Spieler kann nur so viele Jetons von jedem Spieler gewinnen, wie viele er selbst in den Pot gegeben hat. Falls die übrigen Spieler weitere Jetons setzen, so gehen diese Einsätze in einen Sidepot. Wenn mehrere Spieler All-in gehen, kann es auch mehrere Sidepots geben.

V. GRUNDREGELN DES SPIN2WIN-SPIELS

1.          Spieler

Artikel 42

An jedem Spin2Win-Spiel nehmen 3 Spieler teil.

2.          Spielmechanismus

Artikel 43

Vor Beginn eines jeden Spiels wird mit Hilfe eines Zufallsrads (des sog. Spinners) der Preispool bestimmt. Die möglichen Multiplikatoren auf den Gewinn werden den Spielern vor dem Austeilen der Karten angezeigt.

3.          Struktur der Blinds

Artikel 44

(1)       Es wird mit fixen Startblinds gespielt, die automatisch erhöht werden:

·          Alle 3 Minuten bei der klassischen Version

·          Alle 1 Minute bei der Turbo-Version

(2)       Es besteht keine zusätzliche Möglichkeit, dass der Spieler die Blinds erhöht.

4.          Preise und Auszahlung

Artikel 45

(1)      Beim Großteil der Spiele erhält lediglich der Gewinner den gesamten Preispool (winner takes all).

 

(2)      Bei Spielen mit höheren Multiplikatoren (festgelegt durch die Regeln des Operators) kann der Preispool je nach der vor Spielbeginn angezeigten Struktur auf mehrere Spieler aufgeteilt werden.

5.               Buy-in, Multiplikator und Preis

Artikel 46

Spin2Win-Spiele sind mit vordefinierten Buy-In-Beträgen verfügbar, und der endgültige Preis wird durch einen Multiplikator aus der Gewinnchancentabelle bestimmt.

1€ Spin2Win

Multiplikator

Erster Preis

Zweiter Preis

Dritter Preis

Chance in 1 Mio. Spielen

4800

4.000 €

400 €

400 €

1

240

200 €

20 €

20 €

10

120

100 €

10 €

10 €

70

25

25 €

0 €

0 €

170

10

10 €

0 €

0 €

12650

5

5 €

0 €

0 €

75000

3

3 €

0 €

0 €

414452

2

2 €

0 €

0 €

497647

 

5€ Spin2Win

Multiplikator

Erster Preis

Zweiter Preis

Dritter Preis

Chance in 1 Mio. Spielen

4800

20.000 €

2.000 €

2.000 €

1

240

1.000 €

100 €

100 €

10

120

500 €

50 €

50 €

70

25

125 €

0 €

0 €

170

10

50 €

0 €

0 €

12650

5

25 €

0 €

0 €

75000

3

15 €

0 €

0 €

414452

2

10 €

0 €

0 €

497647

 

10€ Spin2Win

Multiplikator

Erster Preis

Zweiter Preis

Dritter Preis

Chance in 1 Mio. Spielen

4800

40.000 €

4.000 €

4.000 €

1

240

2.000 €

200 €

200 €

10

120

1.000 €

100 €

100 €

70

25

250 €

0 €

0 €

170

10

100 €

0 €

0 €

12650

5

50 €

0 €

0 €

75000

3

30 €

0 €

0 €

414452

2

20 €

0 €

0 €

497647

 

25€ Spin2Win

Multiplikator

Erster Preis

Zweiter Preis

Dritter Preis

Chance in 1 Mio. Spielen

4800

100.000 €

10.000 €

10.000 €

1

240

5.000 €

500 €

500 €

10

120

2.500 €

250 €

250 €

70

25

625 €

0 €

0 €

250

10

250 €

0 €

0 €

20000

5

125 €

0 €

0 €

75000

3

75 €

0 €

0 €

413812

2

50 €

0 €

0 €

490857

 

6.      Spin2Win Rake

Artikel 47

(1)      Beim Spin2Win Poker ist der Rake (Gebühr) weder für jedes Spiel einzeln sichtbar, noch wird er dem jeweiligen Buy-in oder Preispool entnommen.

(2)      Stattdessen ist der Rake mathematisch in die Verteilung der Preismultiplikatoren integriert. Das bedeutet, dass die Chancen, bestimmte Multiplikatoren zu erreichen, so angepasst werden, dass der Gesamtauszahlungsbetrag über eine große Anzahl gespielter Spiele hinweg geringer ist als der Gesamteinzahlungsbetrag. Die Differenz stellt den Rake dar.

(3)      Der effektive Wert des Rakes hängt vom Buy-in-Level ab und kann zwischen verschiedenen Tischen variieren. Die genauen Prozentsätze werden in der Tabelle der Multiplikatorenverteilung berechnet und in den Spielinformationen bekanntgegeben.

VI. LIMITS UND RAKE

1.          Limits (Begrenzungen der Einsätze)

1.1 Allgemeines

Artikel 48

Bei allen Spielen müssen die Einsätze mindestens in der Höhe des vorigen Einsatzes (beim Setzen und Erhöhen) getätigt werden, außer wenn ein Spieler „All-in“ geht.

1 .2 Fixed Limit (Texas Hold'em Poker)

Artikel 49

(1)      Beim Texas Hold’em Poker mit Fixed Limit ist an jedem Tisch eine gewisse Begrenzung für Blinds und Einsätze vorgegeben.

(2)      Der Einsatz in den ersten beiden Setzrunden entspricht dem Betrag eines Big Blind (z.B. im Limit 5/10 liegt die Einsatzhöhe bei 10). Der kleinere Betrag wird in den ersten beiden Setzrunden verwendet, der größere Betrag in den nächsten beiden Setzrunden, jedoch im Wert von 2 Big Blinds.

(3)      Das Spiel verläuft in maximal vier Setzrunden (erster Einsatz + 3 Einsatzerhöhungen).

1 .3 No Limit (Texas Hold'em Poker und 6+ Hold'em (Short Deck) Poker)

Artikel 50

(1)      Beim Texas Hold'em Poker und beim 6+ Hold'em (Short Deck) Poker mit No Limit können die Spieler zu jedem beliebigen Zeitpunkt jeden beliebigen Einsatz tätigen, wobei die einzige Begrenzung durch die Anzahl der vor dem Spieler befindlichen Jetons auf dem Tisch gegeben ist.

(2)       Der Mindesteinsatz entspricht dem Wert des Big Blind.

1 .4 Pot Limit (Texas Hold'em Poker und Omaha Poker)

Artikel 51

(1)       Beim Texas Hold’em Poker und beim Omaha Poker mit Pot Limit können die Spieler zu jedem beliebigen Zeitpunkt jeden beliebigen Einsatz tätigen, jedoch maximal in Höhe des Pots.

(2)       Der Mindesteinsatz entspricht dem Wert des Big Blind.

2.          Gewinnbetrag der Spielrunde (Pot)

Artikel 52

(1)       Innerhalb einer Spielrunde bilden die Spieler in jeder Setzrunde einen Gewinnbetrag, der als Pot (engl. „Pot“) bezeichnet wird.

(2)       Der Spieler, der beim Aufzeigen der Karten die gewinnende Hand hat (nach der Rangfolge der Pokerhand), gewinnt diesen Betrag.

3.          Der Rake (Texas Hold'em Poker, 6+ Hold'em (Short Deck) Poker und Omaha Poker)

3 .1 Der Rake im Allgemeinen

Artikel 53

(1)      Der Rake ist eine Gebühr, die dem Pot entnommen wird, in den die aktiven Spieler am Tisch in einem Echtgeldspiel setzen.

(2)      Der Rake wird nur jenen Pots entnommen, in denen der Flop aufgedeckt wurde.

(3)      Als aktive Spieler gelten diejenigen Spieler, denen Karten am Tisch ausgeteilt wurden.

Artikel 54

(1)      Der Rake wird nach einer gewichteten Rakeback-Methode bestimmt, was bedeutet, dass jeder Spieler anteilsmäßig zu dem in den Pot einbezahlten Beitrag an dem Rake beteiligt ist.

(2)      Die Höhe des Rake wird in einem vom Betreiber bestimmten Prozentsatz vom Pot festgelegt.

3 .2 Der Rake auf Pokerturnieren

Artikel 55

(1)       Bei Pokerturnieren und Sit&Go-Turnieren ist die Turniergebühr eine Einnahme des Betreibers, außer bei denjenigen, die für die Spieler kostenlos sind (Freerolls).

(2)       Die Gebühr wird als Zuschlag bei der Einzahlung für das Turnier angezeigt (z.B. 10+1 Eur – 10 Euro gehen in das Preisgeld und 1 Euro geht an den Betreiber). Die oben genannte Regel kommt auch bei der Anmeldung zu Sit&Go-Turnieren zur Anwendung.

VII. TICKETS

Artikel 56

(1)      Tickets können von Spielern als Ersatz für ein Buy-in bei der Anmeldung zu bestimmten Pokerturnieren verwendet werden.

(2)      Jedes Ticket hat einen festgelegten Wert und kann ausschließlich für Turniere verwendet werden, die diesem Wert entsprechen oder bei denen ausdrücklich angegeben ist, dass diese Ticketart akzeptiert wird.

(3)      Tickets sind nicht zwischen Spielern übertragbar und können nicht gegen Geld, Jetons, andere Produkte oder Dienstleistungen eingetauscht werden.

(4)      Jedes Ticket hat ein Gültigkeitsdatum und verfällt automatisch, wenn es nicht verwendet wird. Das Gültigkeitsdatum eines Tickets kann variieren und wird auf dem virtuellen Konto (I-Konto) des Spielers angezeigt.

(5)      Sollte ein Turnier, für das ein Ticket verwendet wurde, abgesagt worden sein, wird das Ticket dem Spielerkonto gutgeschrieben, sofern in den Turnier- oder Aktionsregeln nichts anderes angegeben ist.

(6)      Der Betreiber behält sich das Recht vor, Tickets jederzeit zu ändern, zu begrenzen oder zurückzuziehen. Die Spieler werden hierüber über das virtuelle Konto (I-Konto) oder über die offiziellen Kommunikationskanäle informiert.

VIII. NUTZUNGSBEDINGUNGEN

1.          Softwaremodifikationen

Artikel 57

Der Spieler darf nicht versuchen, die Software auf irgendeine Art und Weise zu modifizieren, zu rekonstruieren oder zu zerlegen.

2.          Abgesprochenes Spiel und Erstattungen

Artikel 58

(1)      Die Bestimmungen dieses Abschnittes bestimmen die Sanktionen und Rückerstattungen bei den folgen 3 Arten der Absprachen seitens der Spieler:

- Abgesprochenes Checken;

- Abgesprochene Weitergabe von Jetons und

- Zusammenschlüsse zwischen Spielern.

(2)      Im Falle einer regelwidrigen Absprache des Spiels werden den geschädigten Spielern die eingezahlten Einsätze durch Beschluss des Betreibers zurückerstattet.

(3)      Den Spielern, die an regelwidrigen Absprachen des Spiels beteiligt waren, wird der Betreiber nach eigenem freiem Ermessen eine oder mehrere der folgenden Sanktionen auferlegen:

a) Verwarnung;

b) Einziehung des Turnierpreises;

c) Einfrieren und/oder Einziehung des Spielerguthabens auf dem virtuellen Konto (I-Konto);

d) Schließen des virtuellen Kontos (I-Konto);

e) Verbot der Teilnahme an Glücksspielen des Betreibers.

(4)      Ein Sicherheitsteam des Betreibers überwacht die Casino-Pokerspiele und wird, nach eigenem Ermessen, im Falle der Einleitung einer Untersuchung wegen verdächtigen Verhaltens, die Spieler davon in Kenntnis setzen.

2.1 Abgesprochenes Checken

Artikel 59

Abgesprochenes Checken ist ein regelwidriges Spielverhalten, bei dem zwei oder mehrere Spieler mit dem Einsatz eines Spielers mitgehen, der alle Jetons in das Spiel eingesetzt hat und nun nicht mehr spielen oder die Hand abwerfen kann. Bei der genannten Situation ist ein abgesprochenes Checken zwischen den übrigen Spielern verboten, die auch weiterspielen oder passen können, um auf diese Weise die Chance zu erhöhen, den Spieler, der zuvor alle ihm verbliebenen Jetons gesetzt hat (den Spieler, der All-in ist) aus dem Spiel zu werfen.

2.2 Abgesprochene Weitergabe von Jetons

Artikel 60

Die abgesprochene Weitergabe von Jetons ist ein regelwidriges Spielverhalten, bei dem ein Spieler bewusst Jetons an einen anderen Spieler verliert, um dessen Chancen auf den Gewinn des Pots zu erhöhen.

2.3 Zusammenschlüsse zwischen Spielern mit mehreren virtuellen Konten (I-Konto)

Artikel 61

Ein Zusammenschluss zwischen Spielern ist ein Spielverhalten, bei dem ein oder mehrere Spieler mit zwei oder mehreren virtuellen Konten (I-Konten) in das Turnier (normales oder Sit&Go Turnier) oder an andere Tische einsteigen und Informationen über ihre Hände oder über Spieler unter sich austauschen oder auszutauschen versuchen. Als Informationsaustausch gilt auch das Spiel auf mehreren Konten vom selben Rechner, der Gebrauch von Messenger-Diensten oder jegliche andere Art der Online- oder Offlinekommunikation.

3.          Verbindungsverlust

Artikel 62

Im Verlauf eines Casino-Pokerspiels können Stockungen oder Unterbrechungen der Verbindung zum Server auftreten.

3.1 Verbindungsverlust während eines Spiels an Tischen

Artikel 63

(1)      Sollte es während eines Spiels an Tischen zu einer Stockung oder Unterbrechung der Verbindung zum Server kommen, kann sich der Spieler, der einen Einsatz in den Pot gemacht hat, mit dem Kundensupport des Betreibers in Verbindung setzen, der die betreffende Situation prüfen wird.

(2)      Sollte eine Fehlfunktion oder ein Verbindungsverlust auf der Betreiberseite festgestellt werden, und der Spiele eine gewinnende Hand gehabt haben, werden die ihm die entgangenen Beträge erstattet.

(3)      Sollte eine nicht auf der Betreiberseite liegende Fehlfunktion oder ein Verbindungsverlust festgestellt werden, wird keine Erstattung geleistet.

3.2 Verbindungsverlust während eines Turnierspiels

Artikel 64

(1)       Kommt es während eines Turnierspiels zu einem Verbindungsverlust, so gelten folgende Regeln:

1. Falls der Spieler in einer Setzrunde war, in der er einen Einsatz tätigte, hat er 30 Sekunden, um die Verbindung wieder aufzubauen;

 

2. Falls der Spieler die Verbindung nicht innerhalb von 30 Sekunden wieder aufbaut:

·          Falls der Spieler checken kann, wird automatisch checken gespielt;

·          Falls der Spieler bereits vor Verbindungsverlust alle Jetons gesetzt hat, wird die Setzrunde zu Ende gespielt, wobei der Spieler die Jetons gewinnt, falls er eine gewinnende Hand hatte;

·          Falls der Spieler nicht checken kann und nicht alle Jetons gesetzt hat, wird automatisch passen gespielt;

·          Falls der vorhergehende Spieler den Einsatz erhöht hat, spielt der Spieler automatisch passen.

(2)       Spielern, deren Verbindung während der gesamten Turnierdauer unterbrochen ist, werden, wenn sie an der Reihe sind, Jetons in Höhe des Small Blind und des Big Blind abgezogen bis sie aus dem Turnier ausscheiden (oder bis es ihnen gelingt, die Verbindung wieder aufzubauen und erneut am Turnier teilzunehmen).

4.          Instandhaltung des Servers

Artikel 65

(1)      Der Betreiber führt regelmäßig, nach einem im Voraus mitgeteilten Zeitplan, Instandhaltungsarbeiten an seinen Servern aus.

(2)      Während der Instandhaltungsarbeiten an den Servern wird innerhalb der Software das Spielen an allen Tischen unterbrochen.

(3)      Die Spieler können bis zum Beginn der Instandhaltungsarbeiten störungsfrei spielen; ab diesem Zeitpunkt wird das Spiel unterbrochen.

(4)      Die Spieler, die an Tischen sitzen, deren Betrieb wegen Instandhaltungsarbeiten an den Servern unterbrochen wurde, haben keinen Anspruch auf Erstattung verlorener Einsätze oder nicht gewonnener Pots.

5.          Hilfsprogramme

Artikel 66

(1)      Aus Gründen der Sicherheit und der Integrität des Casino-Pokerspiels verbietet der Betreiber die Nutzung jeglicher Hilfsprogramme, die Spielern einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Spielern verschaffen können.

(2)      Als Hilfsprogramme gelten Computersoftware und Datenbanken mit Spielerprofilen.

(3)      Als unfairer Vorteil gilt jegliche Nutzung der oben genannten Programme während des Casino-Pokerspiels, die auf irgendwelche Art und Weise Daten über Spieler erfassen oder eine bestimmte Spielweise in Anbetracht der gegenwärtigen Spielsituation vorschlagen.

Artikel 67

Der Spieler akzeptiert durch die Teilnahme an den Casino-Pokerspielen des Betreibers, dass der Betreiber sämtliche Überwachungsmaßnahmen durchführen kann, die eine Aufdeckung und Verhinderung der Nutzung verbotener Programme, die während des laufenden Spiels eingesetzt werden, zum Ziel haben, und dass der Spieler die Durchführung solcher Maßnahmen auf keinerlei Art und Weise verhindern wird.

6.          Automatische Spieler (Bots)

Artikel 68

(1)      Die Nutzung künstlicher Intelligenz, einschließlich, aber ohne Begrenzung auf „Bots“, ist bei Casino-Pokerspielen strengstens verboten.

(2)      Jede Benutzung der Poker-Applikation muss ausschließlich persönlich und über das vom Betreiber zugelassene Spielerinterface erfolgen.

7.          Unerlaubte Inhalte

Artikel 69

(1)      Den Spielern ist es untersagt, in den Chat-Diensten und bei dem Hochladen von Avataren Ausdrücke zu verwenden, die gesetzeswidrig, unanständig, rassistisch, drohend oder auf sonstige Art und Weise beleidigend sein können.

(2)      Wird eine solcher Inhalt ausgemacht, so wird dieser unverzüglich entfernt, und die Spieler werden mit einer Strafe belegt, sei es in Form einer Verwarnung, der Entfernung des Avatars, eines Chat-Verbots oder, bei schwereren Verstößen gegen diese Regel, in Form der Sperrung des virtuellen Kontos (I-Kontos), nach freiem Ermessen des Betreibers.

8.          Überwachung und Sanktionen

Artikel 70

(1)      Der Betreiber setzt hochentwickelte Überwachungsmethoden ein, um unerlaubtes Spielverhalten und die Nutzung unerlaubter Programme aufzudecken und zu verhindern.

(2)      Ein Sicherheitsteam des Betreibers verfolgt eigenständig sämtliche Abläufe innerhalb der Poker-Applikation, um die Sicherheit und Integrität der den Spielern angebotenen Spiele zu gewährleisten.

(3)      Der Betreiber behält sich das Recht vor, Spielerkonten zu schließen und Gewinne und Guthaben auf dem virtuellen Konto (I-Konto) einzuziehen, falls unerlaubtes Spielverhalten und die Nutzung unerlaubter Programme von ihm ausgemacht werden.

Artikel 71

(1)      Der Spieler akzeptiert, dass Spielaufzeichnungen und Daten über gespielte Hände (Hand-Historien) auf den Servern des Betreibers gespeichert werden.

(2)      Im Falle eines Widerspruchs zwischen den auf dem Computer angezeigten Karten und den gespeicherten Daten kommen bei der Entscheidungsfindung ausschließlich die gespeicherten Daten zur Anwendung.

(3)      Der Spieler akzeptiert, dass die „Replay“ Funktion für die Videowiedergabe gespielter Hände nicht als offizielle Aufzeichnung der Hand-Historie verwendet wird.

Artikel 72

Der Betreiber behält sich das Recht vor, im Einklang mit den übrigen Maßnahmen, bestimmten Spielern das Recht auf die Teilnahme am Turnier und das Spielen auf dem Echtgeldtisch einzuschränken. Die oben genannte Maßnahme schließt auch das Recht ein, die Teilnahme zweier oder mehrerer Spieler am selben Turnier oder das Spielen am selben Tisch einzuschränken.

IX. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

1.          Änderungen und Ergänzungen der Regeln

Artikel 73

(1)      Die vorliegenden Regeln sowie alle ihre zukünftigen Änderungen und Ergänzungen sind vom Betreiber auf seiner Internetseite bekannt zu geben.

(2)      Die Änderungen und Ergänzungen der Regeln treten mit dem Tag ihrer Bekanntgabe auf der Internetseite des Betreibers in Kraft und kommen unverzüglich zur Anwendung. Es wird davon ausgegangen, dass die Spieler zum Zeitpunkt der Bekanntmachung der Änderungen und Ergänzungen der Regeln über diese informiert sind; der Betreiber behält sich das Recht vor, die Spieler auf andere angemessene Weise (z.B. per E-Mail oder durch Mitteilungen auf der Internetseite) über die Änderungen und Ergänzungen in Kenntnis zu setzen.

(3)      Falls sich der Spieler nach Inkrafttreten der Änderungen und Ergänzungen dieser Regeln in das System einloggt und an Casino-Pokerspielen teilnimmt, gelten die Änderungen und Ergänzungen als vom Spieler akzeptiert.

2.          Beilegung von Streitigkeiten

Artikel 74

Für die Beilegung von Streitigkeiten, die aus der Teilnahme an Casino-Pokerspielen hervorgehen, gilt die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Gemeindegerichts in Zagreb als vereinbart.

3.          Inkrafttreten

Artikel 75

Diese Regeln treten mit dem Tag ihrer öffentlichen Bekanntgabe auf der Internetseite des Betreibers in Kraft, nach vorangegangenem Genehmigungsbescheid des Finanzministeriums.

Mit dem Tag des Inkrafttretens dieser Regeln verlieren die Allgemeinen Bedingungen für das Casino-Glücksspiel Texas Hold 'em Poker über interaktive Onlinespiel-Vertriebskanäle vom 19. Dezember 2016, die mit dem Bescheid, Klasse: UP/I-461-01/15-01/140, Prot.-Nr.: 513-07-21-01/16-7, vom Finanzministerium der Republik Kroatien genehmigt wurden, ihre Gültigkeit.

SUPER SPORT d.o.o.

Die Regeln wurden mit dem Bescheid vom 19. September 2025, KLASSE: UP/I-461-03/25-01/3, PROT.-NR.: 513-07-21-01-25-2, vom Finanzministerium, Steuerverwaltung, Zentrale Dienststelle, genehmigt.